Am Mittwochmorgen
beschäftigten sich die Teilnehmer mit Geometrie; der Übergang
zwischen Algebra
und Geometrie geschah fließend, denn die zu Beginn eingeführten
komplexen
Zahlen wurden im Koordinatensystem dargestellt und dadurch untersucht,
welche
Zahlen mit Hilfe von Zirkel und Lineal konstruierbar sind.
Am Nachmittag folgte ein
entspannter und sehr amüsanter Ausflug in die schöne Stadt
Tübingen. Nach der
Besichtigung des Museums Schloss Hohentübingen hatten die
Teilnehmer einige
freie Zeit, die sie meistens in Eiscafés verbrachten. Dabei wurden
unter
Anderem auch Feldstudien für die am Abend folgenden Vorträge durchgeführt,
wobei auch Passanten Daten-Material für die Statistiken liefern mussten.
anteil während
des Seminars schrumpfte um 33%, da zwei Teilnehmerinnen uns leider
früher
verlassen mussten. Danach wurden die Teilnehmer jedoch aufgeklärt, dass diese
Statistik das Gesamtergebnis
verfälscht, da sie auf einer subjektiven Datenerfassung
basiert und verschieden
interpretiert werden kann. Danach musste die Motivation der
männlichen Seminarteilnehmer, mit den
verbleibenden weiblichen zu kommunizieren,
durch ein „Pick-up“-Seminar gestärkt werden. „Pick-up“ darf dabei aber
nicht mit der
grafischen Veranschaulichung von „pig up“ verwechselt werden, die
am folgenden Tag
eine der Lösungen der Aufgaben dominierte. Das Ziel des Vortrags war es, die besten
Openings und Ansprache-Strategien zu präsentieren. Dabei sollte man immer
seinen
Alpha-Status behalten und sich von den anderen „Pick-up“-Artists
absetzen. Ein
„Wing-Man“, der dabei das „Target“ und den „Pick-up“-Artist von
der Gruppe isoliert,
kann ebenfalls sehr hilfreich sein. Alle diese
Erkenntnisse sorgten dann auch am
restlichen Abend für Unterhaltung, auch wenn die Openings ausschließlich an den
männlichen Teilnehmern getestet wurden. Die Vortragenden machten darauf
aufmerksam,
dass an der Universität Karlsruhe und im Internet sehr viele
weitere Informationen über
„Pick-up“ erlangt werden können. Zudem kündigten sie
eine Fortsetzung für das nächste
Jahr an, in der dann Gesprächsthemen für die
erste Verabredung und vieles mehr behandelt
werden wird.
Am letzten Morgen mussten
dann die Zimmer geräumt werden bevor sich die Teilnehmer
in den letzten Stunden
vor der Abreise weiter der Geometrie widmen konnten. Während
des Lösens der Aufgaben wurden dann die restlichen Bestände an Gummibärchen, Schoko-
lade und
Keksen vernichtet, die von den Vortagen übrig geblieben waren. Mit dem Beweis,
dass sich ein regelmäßiges Siebzehn-Eck konstruieren lässt, aber nicht jeder
Winkel mit
Zirkel und Lineal dreiteilen lässt, in der Tasche, konnten die
Teilnehmer dann beruhigt
das Seminar abschließen und noch ihr letztes
gemeinsames Mittagessen genießen, bevor
es dann auf den Heimweg ging. Über
die Anwendung der „Pick up“-Erkenntnisse auf der
Heimfahrt ist jedoch noch
nichts bekannt, es kann somit auf spannende Geschichten auf
dem nächsten Seminar gehofft werden.
Ella Schmidt, Rebecca Westphal